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Bundesgesetz vom 11. April 1889 über Schuldbetreibung und Konkurs (SchKG)

SchKG·281.1

4 Durch Ziff. I des BG vom 16. Dez. 1994, in Kraft seit 1. Jan. 1997 wurden sämtliche Art. mit Randtiteln versehen (AS 1995 1227; BBl 1991 III 1).

Art. 1

1 Das Gebiet jedes Kantons bildet für die Durchführung der Schuldbetreibungen und der Konkurse einen oder mehrere Kreise.

2 Die Kantone bestimmen die Zahl und die Grösse dieser Kreise.

3 Ein Konkurskreis kann mehrere Betreibungskreise umfassen.

Case law2009-05-11
art. 1 SchKG

in

5C 2/2009

Das Bundesgericht analysierte Art. 1 SchKG, der den Kantonen die Kompetenz überlässt, die Zahl und Grösse der Betreibungs- und Konkurskreise zu bestimmen, unter der Voraussetzung, dass die bundesrechtskonforme Durchführung der Schuldbetreibungen und Konkurse nicht beeinträchtigt wird. Der Kanton Zürich regelte dies in § 1 EG SchKG/ZH, wobei der Regierungsrat die Betreibungskreise unter Berücksichtigung fachlicher und betriebswirtschaftlicher Kriterien festlegt. Das Gericht stellte fest, dass die Beschwerdeführer (Gemeinden Kilchberg, Rüschlikon und Thalwil) keinen geschützten Autonomiebereich in Bezug auf die Festlegung der Betreibungskreise haben, da diese Kompetenz allein beim Regierungsrat liegt. Die Beschwerden wurden als zulässig, aber unbegründet abgewiesen, da die Entscheidung des Regierungsrats weder willkürlich noch rechtsungleich war und auf sachlichen Gründen beruhte.

art.50 (1) BV art.82 (b) BGG art.24 BZP art.87 (1) BGG art.49 (1) BV art.29 (2) BV art.106 (2) BGG art.89 (2) BGG art.9 BV art.8 (1) BV art.71 BGG art.66 (4) BGG
Betreibungskreise
Gemeindeautonomie
Regierungsrat
Willkürverbot
Rechtsgleichheit
Schuldbetreibung
Konkursrecht
Case law1988-02-20
art. 1 LP

in

114 III 1

Le Tribunal fédéral examine si l'organisation des offices des faillites, en particulier la réunion des offices de Lucerne-Campagne et de Lucerne-Ville sous une même direction et au même siège, est conforme au droit fédéral. La recourante soutient que l'art. 1 SchKG impose une division territoriale stricte, exigeant que chaque office de faillite soit situé dans son propre cercle de faillite. Le Tribunal rejette cette interprétation, soulignant que l'art. 1 SchKG et les dispositions connexes (notamment l'art. 3 SchKG) laissent aux cantons une large compétence en matière d'organisation des offices. Il relève que plusieurs cantons ont déjà regroupé des offices de faillite au même siège sans que cela ne pose de problème, et que cette pratique n'enfreint pas le droit fédéral. Le Tribunal conclut que la centralisation des offices et la direction par un même préposé sont admissibles, pour autant que l'application uniforme du droit fédéral soit garantie.

art.3 LP art.221 (2) LP art.4 LP art.6 (1) OAOF
organisation des offices des faillites
compétence cantonale
siège des offices
personal union
art. 1 SchKG
art. 3 SchKG
procédure de faillite
Case law1988-02-20
art. 1 SchKG

in

114 III 1

Le Tribunal fédéral examine si l'organisation des offices des faillites, en particulier la réunion des offices de Lucerne-Campagne et de Lucerne-Ville sous une même direction et au même siège, est conforme au droit fédéral. La recourante soutient que l'art. 1 SchKG impose une division territoriale stricte, exigeant que chaque office de faillite soit situé dans son propre cercle de faillite. Le Tribunal rejette cette interprétation, soulignant que l'art. 1 SchKG et les dispositions connexes (notamment l'art. 3 SchKG) laissent aux cantons une large compétence en matière d'organisation des offices. Il relève que plusieurs cantons ont déjà regroupé des offices de faillite au même siège sans que cela ne pose de problème, et que cette pratique n'enfreint pas le droit fédéral. Le Tribunal conclut que la centralisation des offices et la direction par un même préposé sont admissibles, pour autant que l'application uniforme du droit fédéral soit garantie.

art.4 SchKG art.221 (2) SchKG art.6 (1) KOV art.3 SchKG
organisation des offices des faillites
compétence cantonale
siège des offices
personal union
art. 1 SchKG
art. 3 SchKG
procédure de faillite
Case law1984-12-19
art. 1 SchKG

in

110 III 65

Die Vorinstanz stellt fest, dass im Pfandverwertungsverfahren die Schätzung nur untergeordnete Bedeutung hat, insbesondere wenn eine zuverlässige Schätzung unverhältnismäßigen Aufwand erfordern würde. Im konkreten Fall wurde ein Gemälde, das Leonardo da Vinci zugeschrieben wurde, durch das SIK und Prof. X. begutachtet. Das SIK-Gutachten ergab, dass das Gemälde höchstwahrscheinlich nicht von Leonardo da Vinci stammt und sich in schlechtem Zustand befindet. Die Vorinstanz kritisiert, dass das Betreibungsamt Prof. X. ein umfassendes Gutachten erstellen ließ, ohne zuvor zu prüfen, ob dies angesichts der bereits vorliegenden Erkenntnisse notwendig und verhältnismäßig war. Sie hält fest, dass das Betreibungsamt den Auftrag an Prof. X. hätte einschränken oder ergänzende Abklärungen mit geringeren Kosten hätte vornehmen müssen. Die Vorinstanz beziffert den angemessenen Aufwand für eine ergänzende Expertise auf Fr. 1'000.-- und sieht in der Einholung des vollständigen Gutachtens eine unangemessene Maßnahme.

art.155 SchKG art.97 (1) SchKG
Schätzung
Pfandverwertung
Verhältnismäßigkeit
Expertise
Kosten
Kunstwerk
Gutachten